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KZ Gedenkstätte Sandhofen:
Die seit 1990 bestehende Dauerausstellung befindet sich in den Kellerräumen der Gustav-Wiederkehr-Schule in Mannheim-Sandhofen. Sie kann nach vorheriger Anmeldung von Schulklassen, Gruppen und Einzelpersonen besucht werden.
Der Eintritt ist frei.
Voranmeldung beim:
Stadtjugendring Mannheim e.V.
Telefon: (0621) 33 85 6 - 0
Fax: (0621) 33 85 6 - 16
eMail: sjr-mannheim@t-online.de
oder:
Stadtarchiv Mannheim - Institut für Stadtgeschichte
Telefon: (0621) 293 - 74 85
Fax: (0621) 293 - 74 76
eMail: hans-joachim.hirsch@mannheim.de
Sie finden die Gedenkstätte in der:
Gustav-Wiederkehr-Schule
Kriegerstr. 28
68307 Mannheim-Sandhofen
(Die Gedenkstätte ist in Sandhofen von der B44 an ausgeschildert.)
Die Ausstellung ist thematisch in neun Abschnitte gegliedert. Jedem Themengebiet ist ein grafisches Element zugeordnet, zusammengesetzt ergeben diese Elemente das Logo der Gedenkstätte:
Tausend Jahre
Zwangsarbeit im NS-Staat
Der Weg ins KZ
Eine Schule als KZ-Außenkommando
Leiden, Überleben und Sterben
Das KZ-System
Im Daimler-Benz-Werk
... bis zum Ende
Verdrängen, Vergessen, Erinnern
Auf dieser Website finden Sie Texte zu sieben dieser neun Themengebieten sowie ausführliche Hintergrundinformationen und Verweise zu weiteren Quellen (siehe Navigation links).
Umfassend dokumentiert wurde die Ausstellung in der 1999 erschienen Publikation "Eine Schule als KZ", die vom Verein KZ-Gedenkstätte e.V. herausgegeben wurde.
Kooperation KZ-Gedenkstätte Sandhofen/Courage-Team Nordbaden
Seit Sommer 2004 besteht zwischen der KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen und dem Courage-Team Nordbaden des Netzwerks für Demokratie und Courage eine Kooperation. Aus dieser ist der "Projekttag KZ-Gedenkstätte Sandhofen" entstanden.
Der Projekttag umfasst 6 Schulstunden und ist unabhängig vom Schultyp ab der 9. Klasse geeignet. Der Tag wird von geschulten und erfahrenen TeamerInnen durchgeführt.
Verein KZ-Gedenkstätte Sandhofen e.V.
c/o Stadtjugendring Mannheim e.V.
Neckarpromenade 46
68167 Mannheim
Hans-Joachim Hirsch
Stadtarchiv Mannheim - ISG
Tel: (0621) 293 - 74 85
E-Mail: hans-joachim.hirsch@mannheim.de
- Methodisch vielseitige Wissensvermittlung zum Thema KZ / Zwangsarbeit
- Sensibilisierung der SchülerInnen für die historische und bis heute gegenwärtige Dimension des Terrors der NS-Gewaltherrschaft
- Wahrnehmung des Leids und der individuellen Geschichte der Opfer
- Aufzeigen von Möglichkeiten der Zivilcourage
- Führung durch Sandhofen sowie durch die Ausstellung in der Gedenkstätte
- Erarbeitung der Thematik in Kleingruppen
- Präsentation der Ergebnisse
- Auswertung des Projekttages
Während des Projekttages wird eine Vielzahl an Methoden (Einzelarbeit, Gruppenarbeit, diverse Moderations- und Darstellungstechniken etc.) und Medien (Originalquellen, Zeichnungen, Tonbandaufnahmen, Fotografien etc.) eingesetzt. Auf die besonderen Interessen der SchülerInnen kann sowohl inhaltlich als auch methodisch flexibel eingegangen werden.
Das Netzwerk für Demokratie und Courage tritt für eine offene, gerechte, demokratische Gesellschaft ein.
Auf bundesweiter Ebene werden in Projekttagen Jugendliche zu einer kritischen Reflexion ihrer Umgebung aufgefordert und zur Leistung von Zivilcourage angeregt.
Neben Aufklärungsarbeit ist es das Ziel durch Methodenvielfalt die Jugendlichen in den Ablauf einzubinden und so ihre eigenen Kompetenzen zu fördern.
Web: www.couragebw.de
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