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Next Station PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jerry   

Am 20. März 2010 war es endlich soweit. Der Kurzfilm Next Station hatte Kinopremiere. Der Andrang im CineMa² im Mannheimer Collini Center, welches für diesen Anlass extra gemietet wurde, war so stark, dass einige Besucher stehen mussten. Die Filmcrew war nervös und das Publikum gespannt.

Bevor es jedoch zur Aufführung kommen konnte, floss noch einiges an Schweiß. Der heißeste Tag 2009 sollte der erste Drehtag werden. Die Idee zum Film entstand schon viel früher. Lukas Schaller – Initiator und Regisseur – hatte nach eigenen Angaben „einfach mal Lust einen Film zu drehen“! Eine Idee in seinem Kopcb_img_6520f, Recherchen über das Thema, Besuch eines Regiekurses und gemeinsam mit seinem Freund und Kameramann Jerry Bengi begann ein richtiges Konzept zu wachsen. Insgesamt sechs Drehtage hat es gedauert um das Jugendprojekt in den Kasten zu bekommen und viele weitere Stunden Nachbearbeitung im Schneideraum.

Doch zunächst zur Handlung:

Josephine ist eine junge Frau, die mehrere Schicksalsschläge wegstecken muss. Aus dem fröhlichen Mädchen von einst wird eine immer verstörter wirkende Frau für die die Grenze zur Realität verschwimmt. Sie leidet unter einer Posttraumatischen Belastungsreaktion, kurz PTBR.

Diese ernste Materie interessierte den Regisseur auf Grund eigener Erfahrung im familiären Umfeld. Um der Thematik gerecht zu werden hat er sich professionelle Hilfe ins Boot geholt. An dieser Stelle soll erwähnt sein, dass es sich bei der ganze Angelegenheit um ein Jugendprojekt handelt. Es ist doch toll zu sehen – und das Ergebnicb_img_6510s kann sich sehen lassen – wie Jugendliche ihre Freizeit verbringen (können).

Die Hauptdarstellerin Katja Jentscheck, die zu dem Projekt durch einen Freund kam, der ebenfalls am Film mitwirkte, brachte bereits Schauspielerfahrung mit. Durch Auftritte auf der Theaterbühne und Tanzshows als Weldegirl lieferte sie umfangreiche Kenntnisse rund um das Showbiz.

Bei den Dreharbeiten lief – natürlich ganz professionell – nicht immer alles nach Plan. Doch durch Improvisation und Durchhaltevermögen konnten kleine wie große Hürden gekonnt gemeistert werden.

Unterstützung erhielt das No-Budget-Projekt von der Kulturpädagogik der Jugendförderung Stadt Mannheim, dem Diakoniekrcb_img_6540ankenhaus Mannheim, dem städtischen Friedhof Mannheim, dem Busfahrer Alexander Blaquière, der Heilpraxis Bott und natürlich diversen Freunden und Verwandten. 

Der Film ist nun bei verschiedenen Jugendfilmfestivals eingereicht und ergattert hoffentlich einige Auszeichnungen. 

Am nächsten Streich sind die Filmbegeisterten aus der Quadratestadt bereits dran. Sie haben Spaß an der Sache gefunden, es darf sich also schon einmal ein Platz im Kino reserviert werden! 
cb_img_6561 
Bilder von Christoph Blüthner
» 2 Kommentare
2"Büro"
am Donnerstag, 17. Juni 2010 07:04von Cinema Quadrat
"CineMa²", das ist natürlich Cinema Quadrat (http://www.cinema-quadrat.de), das Kommunale Kino Mannheims. :) 
 
Wir beglückwünschen Lukas und Jerry zu ihrem Erfolg!
1Kommentar
am Mittwoch, 19. Mai 2010 22:44von Giulia
Kameramann und Autor! :-) Schöner Artikel, Jerry. Kann man den Film denn irgendwo noch sehen?
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